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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Auf der Suche zum Erfolg.

Eigentlich die Story der SPD nach der Ära von Willy Brandt.

Denn mancher verblasste im Angesicht der Verantwortung und wiederum andere wurden im Amt zu den halbherzigen Entscheidern
Derzeit fehlt es nicht nur an einem politischen Profil, was die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet sondern es fehlen auch die profilierten Köpfe.
Die Sozialdemokratie entwickelte sich fast über 2 Jahrzehnte zu einer stets beständigen und staatstragenden Pattpartei, in der man immer wieder die eigentlich und erforderliche Erneuerung bereits im Ansatz erstickte.
Was einerseits mitunter beim Wähler auf Unverständnis stieß, war die mangelnde Reformbereitschaft sich aus der Umklammerung von Schröders Agenda 2010 lösen zu wollen.
Der Zeitgeist lief nun einmal in eine andere Richtung und diese trägt den Namen „ Staatsbedürftigkeit der Bürger“, damit beginnt eine Offerte an die arg vermisste Solidarität.
Etwas was eigentlich zum Bund einer linken Familie gehört, ebenso den Ansporn zur Bildung und zum sozialen Umfeld.
Eben jene politischen Felder die auf Vertrauen beruhen, die Wiederherstellung des politischen Vertrauens ist der eigentliche Start zur Erneuerung einer Partei.
Vertrauen schafft man dort wo es weh tut, in unseren Städten und Gemeinden, wo die Armut erkennbar ist und wo sich etliche abschotten, denen ihre Unmoral vorhalten und endlich Jene an den Pranger stellen, denen die Aktionäre mehr wert sind als die Beschäftigten, jene Manager die ihres Erfolges wegen Arbeitslose produzieren.
Wenn man solche Situationen mit politischer Ohnmacht begegnet, wird man vom Wähler abgestraft.
Wer will das und wer bekennt sich zum Wähler, wer kann eigentlich noch Wähler aktivieren, wobei das Plakatieren ein Tagesgeschäft von durchaus mitunter Willigen ist, das Gespräch mit dem Wähler suchen bedeutet aber sich mit den Themen der Gesellschaft beschäftigen.
Was für die Sozialdemokratie bedeuten würde, ihren Machtfaktor des Seeheimer Kreises auf ein erträgliches Minimum zu reduzieren um endlich in die politische Offensive zu gelangen.
Die wiederum wird dann nur glaubwürdig wenn man dazu neue und unverbrauchte Köpfe präsentiert, nicht nur oben sondern auch unten, das geht gegen etliche Methusalems.
Politik ist eigentlich immer noch der Beruf auf Zeit, was kein anderer als Richard von Weizsäcker damals richtig in der Urania beschrieb, nur wann erkennt wer das seine Zeit bereits abgelaufen ist?
Nicht nur präsent sein, sondern auch aktiv sein, lieber der Querdenker sein als der Blockierer, dem Impuls wieder das Vertrauen geben.
Erneuerung beginnt mit einer Ideenwerkstatt, das nennt man die politische Vielfalt einen Raum geben, das heißt aber auch die Wiederentdeckung der Alternative.

Das wäre dann die demokratische Erneuerung, denn Demokratie lebt nun einmal von der Diskussion.



 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 09. Januar 2018 um 09:25 Uhr  

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